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  • The Spirit Scribe

Die Elfen - Tag 28


02.06.2020


Ich bin heute – ganz ohne Placement-Technik und ohne Umschweife – bei Elea gelandet. Sie meinte sofort, wir beide würden das nicht brauchen. Da ich mich sehr wohl bei ihr fühle und sie gern mag, kam mir das nicht seltsam vor.

Sie scherzte mit mir, denn sie macht ja im Grunde eine ganz ähnliche Arbeit wie ich – Lebenschroniken schreiben! Nur sind es im Buch eben kürzlich Verstorbene, die ihr etwas diktieren, besonders gerne die wichtigen Krieger.

Außerdem sagte sie: "Ich bin gewachsen, seit man mich im Roman das erste Mal gesehen hat. Ich bin jetzt 18."

Solche Aussagen sind zwar seltsam von jemandem außerhalb der Zeit, aber wir springen eben ständig in die Storyline und wieder heraus. Süß war, dass sie ihren Part in der Geschichte nicht zu Ernst nimmt.

"Ich weiß auch nicht, irgendwie ziehe ich diese toten alten Männer magisch an!" (z.B. Aris, Sersh)


So kamen wir auch auf den GIGANTISCHEN Elefanten im Raum ... das Channeling gestern mit Sersh! Ich war ja durchaus immer noch geschockt. Ich meine ... ernsthaft?!

Sie erklärte mir bereitwillig, warum Sersh in der Geschichte (und auch außerhalb) gerne in ihrer Nähe ist. Sie sagte: "Wir sind wie das Yin & Yang der Liebe für die Geschichte."

Ich glaube, über diesen Satz werde ich noch lange nachdenken müssen.

Innerhalb der Story ist für mich klar, dass Elea durch ihren hohen Entwicklungsstand als Medium Liebe und Mitgefühl für jeden empfindet. Sersh hingegen ist emotional schwer unterentwickelt durch seinen Hintergrund. Aber ob das schlussendlich damit gemeint ist?


Dann wurde es richtig heftig. Sersh kam dazu, aber dieses Mal war er nicht auf Krawall aus und er steckte auch nicht mehr in der Story. Vielmehr begannen die beiden, gemeinsam an mir und meinem Energiefeld zu arbeiten. Ohne Vorwarnung verschnellerte sich mein Puls, Gedanken und Erinnerungen an einen bestimmten Mann aus meinem echten Leben kamen hoch, mit dem ich eine extrem schwierige, schmerzliche Verbindungen hatte – scheinbar nicht nur in diesem Leben. Ich musste ihn konsequent aus meinem Leben schneiden, um meine aufgebaute Existenz nicht vollends zu sabotieren.

Ich fing aus heiterem Himmel an bitterlich zu weinen, weil ich wusste, dass sie etwas aus meinem Herzen entfernen wollten. IHN aus meinem Herzen entfernen wollten! Ich habe gebettelt und gefleht, dass sie aufhören sollen. Es fühlte sich an wie eine Operation am offenen Herzen und ich weiß, dass es das auch energetisch war. Ich hatte das Gefühl, ich müsse sterben vor Kummer und Schmerz – genau in diesem Augenblick. Aber irgendwann war es vorbei und Elea hielt etwas in der hohlen Hand. Es war ein winziges, nacktes Abbild eines Mannes, der auf ihrer Hand kniete, die Haare wild zerzaust nach unten hängend. Sie verkündete:

"Um frei sein zu können, musst du zuerst den gefesselten Mann aus deinem Herzen schneiden. Egal, wie sehr es schmerzt. Wir Frauen haben sie lange genug getragen."


Dieser Satz wirkt nach, das kann man wohl sagen. Und dann kam in meiner Playlist auch noch Pinks Lied "But we lost it" vorbei!! ["I wanna know: where does love go to die? Is it some sad empty castle in the sky?"]

Weiter sagte Elea: "Gib zuerst das Retten auf und rette dich selbst."

Das geht so komplett gegen die Erziehung, die ALLE Frauen auf dem Planeten immer noch eingetrichtert bekommen – Wahnsinn! Dann kam Sersh noch dazu. Der gutaussehende, außerhalb des Storydramas existierende Sersh, der so vollkommen ruhig und vorsichtig an mich herantrat von hinten, den Kopf auf meiner Schulter ablegte und sagte: "So fühlt es sich an, wenn ein Mann in seiner vollen Stärke ist."

Von ihm strahlte solch eine Ruhe, Zuversicht, Wärme und Stärke durch meinen Rücken, dass ich gleich wieder hätte losheulen können – dieses Mal aber vor Glück! Außerdem fiel mir sofort auf: Eine solche Anwesenheit von einem Mann habe ich überhaupt noch nie bewusst wahrgenommen auf der Erde. So fühlen sich vollständig entwickelte Männer an? Du liebe Güte!

Irgendwann habe ich mich getraut, Elea zu fragen, ob denn nun alles draußen sei, was in meinem Herzen nichts (mehr) verloren hat. Die Antwort war etwas ernüchternd.

E: "Nicht alles, nein. Aber es ist Fortschritt."

T: Warum heute?

"Es ist schon bald Tag 30 deiner Challenge. Wir mussten an irgendeinem Punkt die schwierigen Sachen anfangen ..."


T: Warum kommt es mir so vor, als müsste ich selbst durch die Höhen und Tiefen meiner Buchreihe hindurchgehen? Warum muss ich Teile der Geschichte in meiner Realität ausspielen?!

Elea: "Was denkst du denn, warum gerade dieser Geschichtenpunkt des morphischen Feldes so unglaublich gut zu dir passt? Oder, um noch genauer zu sein, warum DU so gut zu IHM passt? Du passt energetisch zu dieser Frequenz bis hin zu dem letzten messbaren, unterscheidbaren Quäntchen an Energie! Das bedeutet, du bearbeitest grundsätzlich die gleichen Themen, um auf die nächsthöhere Entwicklungsstufe zu gelangen. Um weiter aufzusteigen in Richtung Erleuchtung."


Ich gebe gerne zu, dass sich das heutige Gespräch unvollendet anfühlt. Ich würde gerne sagen, ich habe alles verstanden, was kam, und dass ich in Ruhe weitergehen kann, aber an den Durchgaben gestern und heute werde ich noch sehr lange knabbern. Vielleicht fragten Elea und Sersh deshalb am Ende gemeinsam:

"Wirst du dich verpflichten, über die 30 Tage mit uns hinauszugehen mit deiner Challenge?"

Ich: ... Ja. Ja, ich verspreche es.

Elea: "Dann sind wir sehr froh."


Wie ihr sehen werdet, hat dieses Versprechen mein Leben verändert! Mittlerweile ist April 2021 und ich habe mehrere Anschlussversprechen gegeben. Verträge abgeschlossen mit der geistigen Welt. Und ich habe es nie bereut. Ich kann nur jedem dringend empfehlen, derartige Deals mit den wohlmeinenden(!) Wesen auf der anderen Seite auszuarbeiten.

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