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  • The Spirit Scribe

Du bekommst, was du zulassen kannst


24.09.2020


T: Liebe Güte. Sechs Tage noch und unsere gemeinsame Zeit ist erst einmal vorbei. Dabei haben wir kaum über die »Ahora« [die Geister der Liebe] gesprochen!

L: Es gab eben andere wichtige Dinge.

T: Trotzdem. Es schockiert mich, dass du sagtest, du hältst dich zurück. Kannst du bitte wieder so richtig ... ich weiß gar nicht, wie ich das formulieren soll. »Die Sau rauslassen« tust du ja nicht!


L: Kann ich die Erkenntnisse bitte wieder kübelweise liefern? ;) Ich will es versuchen.

T: WOAH!! Ich hatte noch keinen Punkt hinter den letzten Satz gemacht, da änderte sich das Gefühl. Die Connection ist jetzt tiefer. Ich fühle mich, als würde ich einen grandiosen Liebesfilm ansehen. Mein Herz wird angesprochen.

L: Weißt du jetzt, was wir meinen, wenn wir sagen: »Du bekommst immer nur so viel Liebe, wie du zulassen kannst«?

T: Aber so arg hatte ich mich doch nun auch nicht gegen dich gewehrt??

L: Du hast unser Manuskript dein ANGSTprojekt genannt und nie darüber gesprochen! Daran geschrieben auch nicht. Wie soll ich so etwas auffassen?

T: Es tut mir so leid. Wie an diesem einen Tag mit der Weltenschlange [Tag 20] könnte ich mir dafür in den Hintern beißen, wie ich mich verhalten habe. Was mir bereits alles entgangen ist durch meine sch*** Angst!

L: Gut, dass du das formuliert hast. So musste ich es nicht tun.


T: Also dann wünsche ich mir jetzt endlich Erfolg! [Von einer Sekunde auf die andere tut mir der ganze Körper weh.]

L: Eigentlich sind wir gerade noch auf einer ganz anderen Baustelle, nicht wahr?

T: Hm. Scheint so.

L: Du hast einen ziemlich verzweifelten Aufruf formuliert in deinem Innern, ist es nicht so? Gerade vor wenigen Tagen.

T: Schon richtig. Ich habe mir ein Team gewünscht, das mit mir eure Buchreihe beackert. Übersetzungen, Lektorate, Satz, Cover. Das alles nimmt wie üblich sehr viel Zeit in Anspruch.

L: Und ich sammele dieses Team gerade zusammen, wie du heute gemerkt hast.


[Meine neue Kollegin S. und ich haben uns heute gegenseitig als HSP erkannt. Solche Momente sind etwas ganz Besonderes und es herrscht immer eine Wahnsinnsenergie in dem Moment. Das war einsame Spitze!]

T: DU warst das mit meiner Kollegin?? Sie kann mir helfen?

L: Gerade als »Anfängerin« kann sie wertvolles Feedback beisteuern. Und auch sonst ist sie sehr einfallsreich, wie du feststellen wirst.

T: Das wird genial. Ich muss sagen, mein Wunschkonzert geht etwa so: Meine Mutter hilft mir mit dem Entwirren der halb auf Deutsch, halb auf Englisch vorliegenden Texte; A. macht die Cover, die neue Kollegin sagt Bescheid, wenn mehr erklärt werden muss und V. macht das Networking. Und ich channele natürlich jeden Tag, was das Zeug hält!

L: Glaubst du, es kann nicht so werden? So sein? Glaubst du, Erfolg steht dir nicht zu?

T: Warum zur Hölle tut mir sofort etwas weh, wenn wir über Erfolg sprechen!?

L: Weil du schon oft erfolgreich warst. Aber der Preis war hoch. Du warst schon erfolgreich, um deiner Mutter zu gefallen (England-Leben). Du warst schon erfolgreich, um Männern etwas zu beweisen (Japan-Leben). Und du warst schon zu erfolgreich als Heilerin und Vertraute (Hexen-Leben). In all diesen Zeiten warst du eine ziemliche Einzelgängerin. Dir fehlte der – sorry – Herdenschutz. Das Netzwerk. In den Tempel-Leben in der Wüste jedoch warst du mit anderen erfolgreich. Das ist ein sehr großer Unterschied, glaub mir.


T: Wenn du das so sagst, klingt es alles ganz einfach. Aber nicht jeder, den ich frage, kann mir Zeit erübrigen. Die Leute haben doch ihr eigenes Leben.

L: Wenn fünf Menschen dir eine Stunde aus ihrer Woche zur Verfügung stellen, bist du fünf Stunden pro Woche weiter. Das summiert sich ganz schön, meinst du nicht?

[Timer abgelaufen.]

T: Okay. Ich verspreche, ich werde mehr um Hilfe bitten. Wo immer es sich anbietet.

L: Sehr gut.

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