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  • tvahrens

Die Elfen - Tag 1

06.05.2020

Die Initialzündung

Ich habe das Vorab-Exemplar von Anna Katmores neuem Buch angefangen – »Herzlicht«*. Die Kapitel sind kurz und knackig und bis zum Rand gefüllt mit Informationen über Spirit Guides, Engel und Co. Eine Kurzanleitung quasi. Da ich schon seit meinem 18. Lebensjahr fast alles lese, was mir an spirituellen (Sach-)Büchern unter die Nase kommt, lege mich also abends nach dem Lesen hin und meditiere. Auch das tue ich seit Jahren, und mittlerweile komme ich sehr schnell in meiner inneren Welt an. Meist besuche ich dann meine »weiße Matrix« oder meinen sicheren Ort (Blumenwiese).


Alles so vertraut, alles komplett neu

Dieses Mal habe ich mich jedoch zum ersten Mal selbst auf die »Ebene der Elfen« – den Wohnort meiner Buchfiguren – versetzt. Sonst sehe ich immer nur vor meinem inneren Auge zu, was Moira, Elhin und den übrigen Figuren, die mich nun seit Jahren durch meine Romane leiten, dort an fiktiver(!?) Geschichte passiert. Innerhalb der Meditation fühlte sich mein Erleben nun aber ganz anders an!

Das Ergebnis musste ich sofort am nächsten Morgen niederschreiben. [Hinweis: Die ersten Tage meiner Challenge habe ich leider nicht Wort für Wort mitgeschrieben oder Tonaufnahmen angefertigt. Das bereue ich bis heute!]

Moira & Elhin: Wir sind reine Gedankenkraft. Wir wohnen im ›Gitter aller Ideen‹ – dem morphischen Feld. Und zwar tatsächlich bei Cornwall [wo die Romane spielen] oder genauer über Cornwall. Nicht körperlich, aber wir – das Geschichten-Universum des Drachenkinds, lebt dort in dem Frequenzbereich.

T: Wie muss ich mir das genauer vorstellen?

Moira: Das morphische Feld sieht aus wie ein Fischernetz, das über die Erde geworfen wurde. Es liegt hoch über der Atmosphäre und hat viereckige »Maschen«, aber das sind natürlich alles stark vereinfachte Konzepte und eigentlich unpassende Beschreibungsworte für ein nicht-physisches Gittersystem.

Parallel dazu gibt es auf der Erde auch ein Gitter, z.B. durch Längen-/Breitengrad und durch Leylinien. Durchzogen wird jedes der Vierecke in diesem über uns liegenden Gitter (m. Feld) zusätzlich von ALLEN überhaupt möglichen Frequenzen. Wenn man sich das Viereck im Gitter als ein Stück Stoff vorstellt, durchziehen dieses Stoffstück also über die ganze Länge und Breite unseres Planeten »Fäden«. Diese sehen aus wie Amplituden und haben ihrer Frequenz entsprechende Färbungen [rot, orange, gelb, grün, blau, lila]. Selbst im gleichen Feld, am gleichen geografischen Ort, im gleichen Kulturraum und auf der gleichen Frequenz (z.B. grün = Herz-/Liebesschwingung) gibt es also höher liegende Punkte auf der Amplitude und niedriger liegende Punkte.

Im morphischen Feld liegen also erst einmal alle Erfindungen, Geschichten, Rituale und so weiter. Und zwar in jeder energetischen Ausprägung oder in jeder Schwingungsfrequenz. Auf jedem Punkt dieses Energierasters wohnt EINE, theoretisch anpeilbare Energie mit EINER möglichen, fiktiven Übersetzung in eine Geschichte. Das heißt, alleine in dem 2D-Abschnitt »Großbritannien« mit all der Atmosphäre, die die Menschen damit Verbinden [Geschichte, Kultur, religiöse Praktiken, Natur, Leylinien, ...] liegen fast unendlich viele Punkte, die man anpeilen kann. Oder anders gesagt:

Auf jedem Einzelpunkt liegt ein komplettes Geschichten-Universum!




[Ich habe, weil diese Konzepte ja nicht ganz so einfach zu verstehen sind, Anfang 2021 ein Video zum Thema gedreht. Aber Achtung, Englisch! ;) ]


Ein Beispiel: Eine Liebesgeschichte kann energetisch sehr niedrig schwingen mit viel Neid, Missgunst, Eifersucht etc. Die gleiche Geschichte mit quasi den gleichen Protagonisten könnte auch viel höher schwingen, dann wären aber auch die beschriebenen Probleme andere, weniger »heftige«.

Die niedrig schwingende Liebesgeschichte würde innerhalb des gleichen Gitterfeldes auf einem niedrigeren Punkt sitzen, die weniger heftige Version auf einem höheren Punkt der Amplitude.

Selbst wenn zwei Menschen aus dem gleichen Gebiet auf der Erde auf das gleiche Rasterfeld im morphischen Feld zugreifen und den gleichen Punkt erwischen (Erfindung z.B.), interpretieren sie die Energiefrequenz der Idee immer noch unterschiedlich, weil sie Individuen sind! Von einem anderen Punkt der Erde aufs gleiche Segment des morphischen Feldes zuzugreifen wird natürlich wieder zu einem anderen Ergebnis führen. Die Wissenschaft weiß das!

Der Grundgedanke, der nur auf diesem einen Punkt liegen kann energetisch, ist zuerst da. Man kann ihn anpeilen, aber niemals selbst erfinden.

T: Interessant! Ich dachte immer, ich hätte den Bereich »Cornwall« unbewusst für meine Geschichte angepeilt, weil ich mich durch vergangene Leben oder etwas ähnliches dort hingezogen fühle und weil ich einfach spürte, dass die Geschichte dort gut hinpassen würde.

Elhin: Im Idealfall spürt derjenige, der aus dem morphischen Feld schöpft, dass der Geschichtenpunkt, mit dem er sich gut fühlt, an einem bestimmten Ort mit seiner Kultur VERANKERT ist. Genau genommen ist es sogar schwer, eine solche Konzeptidee aus dem morphischen Feld zu ziehen, ohne seine inhärente Kultur zu bemerken. Wer sich eine Geschichte von einem Harem erträumt, für den ist offenkundig, dass die Geschichte nicht bei den Navaho-Indianern spielt. Das liegt ja schon in der Vokabel.

T: Das würde auch bedeuten, ich darf die Idee nicht vom kulturellen Hintergrund lösen, denn sonst verbiege ich etwas, was nicht so gedacht war.

E: Und das fällt auf. Du läufst in Probleme hinein, die im Originalschauplatz nicht aufgetreten wären und alle Dinge, die in der Original-Geschichte genau passend ineinandergreifen wie Zahnrädchen zerspringen in tausend Teile. Mit so einer Geschichte hast du ab dem Punkt deiner Entscheidung nur noch Arbeit und wenig Freude. Weswegen Menschen auch ganz gerne mal die Geschichte einer anderen für sich verwenden. Auch hier ist das Ergebnis von euch spürbar – und sorgt bisweilen für hitzige, beinahe religiös anmutende Diskussionen. Original und Kopie entscheiden sich nämlich vor allem durch Folgendes: Wer per Gedankenkraft bewusst oder unbewusst aufs morphische Feld zugreift und von dort eine Idee herausgreift, bildet von seinem Erd-Standpunkt zum Feld schlussendlich einen mathematischen Vektor, der eine theoretisch messbare Länge hat. Wer die Idee eines anderen für Profitzwecke kopiert, greift aber nicht ins Feld und erstellt keinen Vektor bis kurz unter eure Atmosphäre. Der »Kopie«-Vektor ist nur so lang wie vom Standpunkt des Plagiators bis zum Standpunkt des Original-Geschichtenerzählers. Der Volksmund sagt dann, die Geschichte wäre FLACH! Ziemlich treffend! Der Aufwand (der ja in der Physik auch als Wegstrecke beschrieben werden kann) ist entsprechend winzig. Wie schon gesagt spüren viele Menschen aber, wenn sie energetisch für dumm verkauft werden sollen.


Nach diesem ersten positiven Schock mit wahnsinnig interessanten Detail-Informationen habe ich sofort Anna, die Autorin von »Herzlicht«*, angeschrieben und ihr von meinem sofortigen Erfolg erzählt. Weil wir uns recht gut kennen, hat sie dann noch mehrere weitere sehr gute Tipps für meine Arbeit drangehängt. Es ging um Geld, ums Schreiben ... um alles. Und natürlich sagte sie, ich muss das Buch weiterlesen. Kein Problem, jetzt bin ich angefixt!


*Das mittlerweile im Schirner-Verlag erhältliche Buch trägt nun den Titel »Lichtwesen – die unsichtbare Welt um uns« und wird überall verkauft, wo es Bücher gibt.




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