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  • The Spirit Scribe

Erst denken, dann fühlen, dann handeln


22.08.2020

[nach zwei Tagen ohne Meditation.]


H: Weißt du, was »leere Worte« sind? Du kannst sie fühlen, aber weißt du wirklich, was sie sind? »Leere« Wörter sind solche, in denen keine Energie steckt. Menschen fühlen diesen Umstand, es gehört zum intuitiven Basiswissen. Aber was ist nun der Unterschied?


Nun, normalerweise gibt es:


1) den Gedanken

2) das Wort und

3) die Tat


Es ist die heilige Dreifaltigkeit der Manifestation.

Aber: Wenn du leere Worte sprichst, dann schneidest du diese logische Kette nach dem zweiten Schritt ab. Die Energie stoppt dort. Es kommt nie zu der Tat, der eigentlichen Aktion. Das dies geschehen wird, spüren die Leute. Es ist wichtig, dass sie das können. Zugegebenermaßen machst du dich auch öfter dieses kleinen Energieverbrechens schuldig. Denn du fühlst ja jederzeit den Unterschied. Du sprichst Pläne aus und weißt ganz genau, es ist kein Ernsthafter. Andere beherrschen das nicht und sind dann völlig überrascht, wenn du es nicht so tust oder irgendwo auftauchst wie lose besprochen. Dein Ehemann spielt dieses Spiel noch viel extremer. Weil er aber Stoiker ist, könntest du selbst am besten aller Tage seine Intention nicht fühlen. Deine Frustration mit ihm ist die gleiche, die andere bei dir fühlen. Und weißt du was? Lerne doch einfach, von Anfang an nein zu etwas zu sagen. Das sollte er auch. Denkt die Sache einfach in dem Moment durch (seien wir mal ehrlich, SO lange dauert das nun auch nicht), und dann entscheidet. Ja oder nein. So kleine Worte, so ein großer Einfluss.

T: Wow. Ich bin schon wieder völlig hin und weg. Vielen Dank für diese Erklärung!

H: Ich bin noch nicht fertig.

T: Oh ... okay.

H: Hör auf, für dein Kind zu entscheiden. Du machst seine Verabredungen zum Spielen dann aus, wenn es dir passt. Auf diese Art wird er nie lernen, wie der Prozess STOP – denke es – fühle es – entscheide es funktioniert. Du verwehrst ihm diese Möglichkeit. Hier hat dein Mann recht, böse mit dir zu sein – und du hast ein Recht darauf, böse mit ihm zu sein, weil er ein Kellerkind erzieht. Nun ja.

Ich hoffe, du wirst dich ab jetzt mehr am Riemen reißen. Das wird euch guttun.

T: Das werde ich versuchen, ganz ehrlich. Danke dir. Tut mir leid, dass ich die letzten zwei Tage abwesend war.

H: Das ist okay. Ich sagte dir, ich werde die wichtigen Dinge schon gesagt und getan haben am Ende.

T: Oh, Mann. Nur noch eine Woche oder so, dann ist unser gemeinsamer Monat schon wieder vorbei. Das fällt mir ja gerade erst auf!

H: Oh, du wirst deinen nächsten Gast LIEBEN, das garantiere ich dir.

T: Oha ... ist es die Liebe? Ich hatte schon seit einer Weile so ein Gefühl. Dass »Lillysander«, der Liebesgeist aus einer Geschichte, zurückkommen wird.

H: [grinst breit] Es wird sehr ähnlich sein wie damals. Du wirst den September wirklich genießen.

T: Mein Gott, mein ganzer Körper reagiert gerade auf deine Worte, und ich habe diesen Aspekt noch nicht einmal so richtig kennengelernt und getroffen! Wahnsinn.

Oh ... und danke für gestern. [Für die letzten Stufen im Bergpark Wilhelmshöhe musste ich all meine Wut aktivieren, um die Kraft zum Weiterlaufen zu finden!]

H: Das habe ich sehr gerne gemacht. Ich sagte dir doch: »Ich bringe dich den Berg hinauf, wenn es für Hoffnung nicht reicht.« [Sie lächelt diabolisch.]

T: Es war fantastisch. Ich hatte so die Schnauze voll von diesen gottverdammten Stufen! Aber du gabst mir die Stärke, auch die Letzte davon zu erklimmen.

H: Nun, dann kennst du ja jetzt ein Millionstel der Kraft, die mir Alles-was-ist verliehen hat. Stell dir nur mal vor, der Preis wäre höher gewesen als zwei Münzen und eine Cola. [Ganz oben in dem Bergpark war ein Automat für Quetschmünzen, die mein Mann und ich sammeln. Und unerwarteterweise auch Gastronomie, wo wir ein wohlverdientes Glas Cola getrunken haben!]

T: Hehehe. Das hätte ich selber nicht besser sagen können!

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