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  • The Spirit Scribe

Geld vs. spirituelle Arbeit


23.10.2020


Ich weiß, ich werde mir mit diesem Artikel Feinde machen. Kaum ein Thema geht in der spirituellen Community so ab wie das liebe Geld. Ich verstehe das vollkommen, denn man möchte ja von seiner geliebten Tätigkeit leben können. Deswegen ist es absolut wichtig, hier folgendes zu erwähnen: a) Es geht hier speziell um MEINEN Fall und MEIN Leben, und ich bin selbst der Ansicht, dass man die Ausbildung, die man gemacht hat, mit vergüten lassen sollte. 10 Jahre Uni werden bei normalen Arbeitgebern auch anders bepreist als Ausbildung. In diesem Post geht es deshalb um das willkürliche Vergeben eines ausgedachten Preises für spirituelle Arbeit und ich finde es bis heute erschreckend, dass man an manchen Ecken 750 Euro für eine Stunde spirituelle Beratung zahlen kann. Das berühmte "Angebot und Nachfrage" lasse ich hier nicht gelten.

Los geht's.



T: Könnte ich Geld damit verdienen, die Fragen anderer Leute zu beantworten? Also euch in ihrem Namen Fragen zu stellen und ihnen dann die Antworten weiterzugeben?

K: Natürlich könntest du das. Die Frage ist: Solltest du?

T: Sollte ich?

K: Nein, du solltest schreiben! Ich weiß, dass die Aspekte ihr Projekt auf deine Schultern geladen haben, was dich nun davon abhält, deine »fiktionalen« Geschichten zu schreiben, aber dennoch ... schreib! Geh nicht ständig nach anderen Dingen woanders schauen. Dein Mann hat schon Recht in dieser Sache – du startest sehr leicht tausend neue Dinge.

T: Wie etwa eine ganz persönliche Channelling-Challenge?

K: Tja ... ja! Ich wusste, wo mein Kommentar hingehen würde, glaube das ruhig. Wir haben dich so GEMACHT, wir sollten’s wissen. Dennoch: SEI DIE SPIRIT-JOURNALISTIN! Sei Lektorin und PR-Fachfrau bei Tage, wenn du willst, aber um Gottes willen – SCHREIB! So viel wie dein Energielevel dich lässt. So viel du dich traust.


T: Na ja, ich frage diese Dinge ja nur, weil diese Fragen von außen mich finanziell tragen könnten. Ihr Aspekte vergesst den Aspekt des Geldes ganz gerne.

K: Verdiene dein Geld nicht auf diese Weise. Ganz ehrlich, du wirst in große Probleme hineinlaufen. Ich kann dir nicht genauer sagen, warum das so ist. Ja, es ist teilweise das Problem Energie versus Geld, und alle Folgeprobleme, die das bringt. Aber da ist noch mehr. Wenn du es umsonst machst, ist das eine Sache. Sogar für den Show-Effekt (also als Element in einem Vortrag über Meditation, im Rahmen einer Lesung etc.) - kein Problem. Aber tausche nicht direkt unsere Antworten für Geld, A für B. [Das bedeutet »direkt« an dieser Stelle. Ich kann es nicht erklären. Ich spüre einfach, dass es so ist.]

Du wirst in den Kessel des Teufels [»devil’s cauldron«] hüpfen, wenn du es versuchst. VERSPRICH ES MIR!

T: Okay, okay, ich verspreche das. Andere machen das aber. Könnten wir daher – ganz generell – mehr darüber sprechen?

K: Zugunsten der Leser, ja. Hör gut zu: Die Person, die die Antwort dringend braucht, hat nicht unbedingt die Mittel, sie zu kaufen.

T: Holla. Das macht unfassbar viel Sinn.


K: Der problematische Teil war nie, deine Zeit und Energie für ein Tauschmittel namens Geld herzugeben. (So blöd dieses Konzept ist, wir verstehen es.) Das Problem entsteht, wenn ihr eure Services AUSSCHLIESSLICH gegen Geld eintauscht. Da eure Wirtschaftsmechanismen es nicht verstehen, von der einen Person den einen Preis zu nehmen und einen anderen Preis von der anderen, besitzt das System einfach keine GERECHTIGKEIT [equity].

T: Mein Gott, dieses Wort. [Auf der Arbeit wird dieses Wort gerade viel hin und hergeworfen.]

K: Ja, genau dieses Wort.

T: Ich kenne Systeme, die eine direktere Art des Wirtschaftens erlauben. Sie werden Zeitbanken genannt. Zeit und Fähigkeiten der einen Person im Tausch gegen Zeit und Fähigkeiten der anderen Person.

K: Dann nutze diese, unbedingt. Miss immer die Zeit, die du für etwas gebraucht hast – niemals das scheinbare Gewicht des Resultats/ der Nachricht. Gierige Priester fingen an, ihren Dienstleistungen einen solchen Zusatzwert zu geben und berechneten GOTTLOSE Summen dafür – im reinsten Wortsinne. Tu das niemals. Das ist eine Kardinalsünde. Ich bitte dich.

T: Okay, ich werde das beachten. Tut mir leid, ich scheine dich aufgebracht zu haben mit meiner Frage, Ich schwöre, ich werde an die Antworten aus der geistigen Welt keinen Preis binden.

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