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  • The Spirit Scribe

Krankheit als Lehrer


19.11.2020


T: [ruft die Aspekte an. Ich spüre, dass es heute etwas schwieriger ist, in einen gänzlich ausgeglichenen Zustand zu kommen, weil ich ein bisschen erkältet bin. Es hängt alles ein bisschen in meiner Kehle. Die Energie kommt dort nicht weiter.] Liebe White, wenn du mich erreichen kannst, ich bin bereit, zuzuhören. Auch, wenn meine Connection schlecht ist. The Scribe is ready. [Ich muss wieder husten. Dieser Satz macht etwas mit mir. Mir ist auch ganz heiß. Das hätte ich nicht erwartet. Ich bin ungewöhnliche Ereignisse ja schon gewohnt, aber das ist… Dieser Satz ist neu. Ich habe das Gefühl, alle meine Chakren wurden einmal durchgeblasen. Interessanterweise von oben nach unten und nicht andersherum und auf einmal steht White vor mir.]

W: [schüttelt den Kopf] Nein nein, dieser Satz ist nicht neu.

T: Okay, er ist für mich neu.


W: Ja, das schon eher. All diese Vorgänge, den Geist zu öffnen für Channeling und Meditation; für Heilung, Traumreisen, Verstorbenenkontakte etc. könnt ihr mit Übung eigentlich als Menschen an- und ausschalten, wie einen Wasserhahn. Ja, ihr habt es nur alles verlernt. Ein Großteil von euch hat sich nur ein ganzes Leben lang vorenthalten, welche Hebel ihr in Bewegung bringen könnt, und was diese Hebel auslösen. Deswegen suchen sie. Manche suchen in Drogen und manche suchen im Adrenalin-Rausch. Viele suchen in der Arbeit – da kann man es übrigens nicht finden – aber alle suchen irgendwie. Ganz besonders jetzt im Übergang der Zeiten. In diesem Shift. Alle sind am Suchen.

Du merkst es rechts und links und oben und unten. Alle suchen etwas. Was ihr sucht, das können die meisten Leute nicht erklären. Aber sie wissen, dass sie es suchen.

Die Leute sagen: »Ich will zurück zu alten Werten. Ich will zurück zu dem, wie es früher war« oder auch »Ich will Innovation«. Oder »Ich will, dass die Kiste ganz anders läuft«. Was ihre Seele aber meint, ist, dass sie das Wissen zu diesen Vorgängen zurückzubekommen wollen. Egal, ob ihr es Innovation oder Rückschau nennt. Es ist prinzipiell das Gleiche.

Denn in Zukunft, wie auch in der Vergangenheit, werdet ihr spiritueller sein, und wart ihr spiritueller als jetzt. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ihr seid auf dem absoluten Tiefpunkt eurer spirituellen Entwicklung angekommen. Es geht schon wieder bergauf, das merkt man auch, aber gerade so die letzten Jahrzehnte waren nicht richtig gut.

Der breiten Masse war nicht bekannt, welche Hebel existieren und welche Möglichkeiten existieren. Wen man wie erreichen kann und zu welchem Zweck. Deswegen gibt es Krankheit, Sklaverei und Hass auf dem Planeten.


T: Ich habe das Gefühl, du wolltest das eben jetzt ganz schnell aus dem Weg haben. Diesen Absatz quasi. Als müsstest du etwas nachholen von gestern und vorgestern. Es tut mir leid, dass ich nicht da war.

W: Weißt du, wenn du jetzt schon mit dir selbst ausmachen würdest, wie und in welchem zeitlichen Rahmen es nach deiner Challenge weitergeht – mit dem Channeln und diesem Tagebuch – dann müsstest du dich jetzt nicht so fühlen, wenn das Channeln mal nicht klappt. Dann wüsstest du immer: Es gibt auch ein »nach der Challenge, ein Projekt nach dem 31. Dezember 2020.« Für uns ist es relativ unerheblich, ob wir dir das Thema des Tages heute geben, übermorgen, oder in ein paar Tagen oder, wenn es hart auf hart kommt, im Januar. Oder im Traum, oder in einem Buch, oder über das Zitat eines Nachbarn oder über persönliche Erfahrungen, oder oder oder.

T: Ja, aber das ist nicht das Gleiche. Es ist nicht dasselbe, einen Satz irgendwo zu lesen oder ein ganzes Channeling dazu zu machen. Es ist völlig anders. Wenn Erkenntnis dadurch kommen würde, dass man einen Satz irgendwo vorbeifliegen sieht, und liest und versteht und sofort versteht, was dieser Satz alles ändert, dann wäre die Erde in einem besseren Zustand. Aber die meisten Sachen laufen einfach vorbei, ohne dass wir sie begreifen.

[Da ich das Gefühl habe, dass meine Connection schlechter wird, schlage ich vor, dass wir Spazieren gehen. Und mit einer Handbewegung lässt sie diesen schönen Park erscheinen, der uns beiden offensichtlich sehr gut gefällt. Also hakt sie sich bei mir unter und wir gehen ein Stück. Außerdem weist sie mich auf das Kleid hin, also denke ich an mein Regenbogenkleid und es erscheint.]


T: Was ist denn eigentlich die wichtigste Nachricht des Tages? Was sollte ich heute wissen?

[Ich glaube, sie arbeitet an meinen Augen. Sie hat die Hände auf meine Augen gelegt und macht irgendwas.]

W: Deine Augen sind müde.

[Ich muss daran denken, dass ich mal bei einer Gruppenheilung war und alle haben sich einen Moment lang auf meine Augen konzentriert. Und als ich sie wieder geöffnet habe, habe ich aus dem Fenster gesehen, und nichts war so wie vorher. Es war Sommer und alle Bäume waren grün und es war schön, aber als ich wieder aus dem Fenster sah, war es das Grün intensiver und das Himmelblau unglaublich. Ich glaube, das gleiche macht sie jetzt wieder. Denn ich weiß jetzt, welchen Effekt das haben kann, wenn sich schon normale Menschen Heilung für jemanden wünschen. Meine Augen bleiben zwar nach allgemeiner Definition sehr schlecht mit -13 Dioptrien, aber ich weiß dennoch sehr genau, was ich an ihnen habe.]

W: Als diese Sache mit deinen Augen geschehen ist, haben wir dir zum wiederholten Male gezeigt, wie flüchtig einige Dinge im Leben sind.


T: Das stimmt wirklich. Seitdem setze ich meine Zeit noch um einiges bewusster ein. Ich sage schneller nein. Bin äußerst selten bereit zu Überstunden und solchen Dingen. Und mache generell sehr wenig sinnlose Dinge, weil ich tatsächlich versuche so zu handeln, wie dieser relativ blöde Spruch sagt. »Lebe jeden Tag so, als wäre es der letzte«? Man liest das immer wieder. Die Leute sagen dann entweder »ja, ja, das muss man machen« oder »ja, wie soll das funktionieren?« Natürlich muss man eine Balance finden. Wenn ich wüsste, dass ich heute Nacht sterbe, hätte ich bestimmt nicht im Büro gearbeitet. Aber, es gibt ja auch so eine gesunde Balance. Diese Balance bedeutet, sich nicht über das Ohr hauen zu lassen. Nicht irgendwelche sinnlosen Überstunden aufhalsen zu lassen, oder zeitintensive Versprechen an irgendwen zu geben oder anderen Leuten hinterherlaufen oder für andere Leute ständig irgendetwas zu regeln. Das mache ich alles nicht. Ich versuche tatsächlich, diesen Spruch anzuwenden. Wenn ich heute Abend aus dieser Existenz gehen würde, dann wüsste ich, der Tag ist überhaupt nicht schlecht gelaufen. Und das ist mir nur noch klarer geworden, als 2011 diese Sache mit den Augen war.

W: Es gibt zwei verschiedene Schulen, wie ihr mit solchen Dingen umgeht. Sehr viele spirituelle Leute sagen »bleibt nicht in der Vergangenheit. Rede nicht darüber, wie schlecht es dir ging, oder was fast passiert ist, oder dass du fast blind geworden bist. Schau immer nach vorne.« Die andere Schule sagt »du kannst nur lernen an etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist.« Laut dieser Schule hast du nicht nur das Recht zu erzählen, was dir passiert ist, sondern quasi die Pflicht dazu, damit andere an der Lektion teilhaben zu lassen. Wie flüchtig das perfekte Zusammenspiel zwischen den Dingen im Leben ist, dafür hast du zwei Füße, zwei Hände, zwei Augen, und so weiter.


T: Wir springen heute ein bisschen thematisch, aber schlimm ist es nicht. Ich muss die letzten Tage extrem an die nächsten Schritte in diesem Projekt denken. Ich habe den Drang, die Webadressen zu sichern und eine Möglichkeit zu suchen, wie das ganze ordentlich veröffentlicht werden kann. Ich bin voll im Recherchemodus angekommen.

W: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es macht Sinn, über solche Dinge nachzudenken und zu recherchieren.

T: Ich denke immer darüber nach, wie das jetzt mit den URLs geht. Ich möchte mir eine Webadresse sichern, die »The Spirit Scribe« heißt. Die gibt es auch noch verfügbar, ich habe nachgesehen. Sowohl .com als auch .de könnte ich haben.

Ich hab mich immer gefragt, ob mir jemand diese Adressen wegschnappen könnte. Also genau jetzt, während ich noch darüber nachdenke, sie zu sichern.


W: Darauf haben wir tatsächlich gar keinen Einfluss. Wir können nichts in dem Sinne reservieren oder andere davon abhalten beziehungsweise entmutigen sich genau diese Adresse selber zu kaufen, für ein eigenes Projekt. Das können wir nicht und das würden wir auch nicht tun.

T: Interessant, jetzt wo du das sagst, merke ich, dass ich dann ganz einnehmend werde. Das ist meine Adresse! Es ist meine Idee. Sie ist perfekt. Und ich will sie haben. Und dann ist es wohl so, dass ich sie mir sichern muss. So einfach ist das.

[White ist sehr happy. Sie sagt gar nicht so viel, aber dennoch kommt ihre umfassende Freude bei mir an. Ich glaube, sie hat das eben einfach nur deshalb gesagt, um genau diese Reaktion von mir auszulösen. Sie singt und blödelt herum und sagt immer wieder die Adresse. The-Spirit-Scribe.com, The-Spirit-scribe.com. Als mein Timer klingelt, habe ich sie immer noch im Ohr.]

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