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  • The Spirit Scribe

Warum die Räte keine Richter sind


09.11.2020


T: [ruft die Aspekte zuhilfe] Ich bin so dankbar für all eure Hilfe. Bitte sendet auch den Menschen, die mir wichtig sind, Hilfe und Beistand in dieser schweren Zeit.

[Ich trete ein in die weiße Matrix. Lade mich noch weiter mit Energie auf.] Was sollte ich heute lernen? Wissen? Sehen? [Lange geschieht nichts.] White, ich bitte dich, sprich mit mir!

Das weiße Licht um mich herum sagt: Aber ich bin doch hier! Ich stehe vielleicht nicht als weiß gekleidete Frau vor dir, aber ich bin hier! Ich BIN in der Sonne, die dich bescheint. Ich BIN die weiße Matrix, in die du kommst. Willst du das denn gar nicht verstehen? Ihr hängt euch immer so auf an Körpern, die ihr sehen könnt: Orte, an die ihr gehen könnt. Ihr müsst dieser Sache langsam mal entwachsen.

T: Tut mir leid. Wir Menschen nehmen nun einmal an, dass das, was uns einmal erschienen ist, dann immer so erscheinen wird, in genau der Form.

W: Stützräder.


T: Ja, schon. In unserer physischen Existenz ändert unser Nachbarshund nicht plötzlich die Farbe, es bleibt gemeinhin alles gleich. Auch jetzt möchte ich meinen Blick auf etwas – auf dich – legen können, aber ich bin mittlerweile auch viel gewöhnt. Ich weiß, dass die Diskussion darüber völlig sinnfrei ist, ob du als Frau erscheinst oder als Mann oder noch ganz anders.

W: Wenn ihr doch nur verstehen würdet, dass andere Seelen ebenso viele Möglichkeiten haben, sich euch zu zeigen. Sie können ein feuerrotes Herbstblatt sein, das euch vors Gesicht fällt. Glaubst du, das ist Zufall? Oder sie schicken euch Träume. Es ist genau so, wie Kryon gesagt hat. »Ihr sprecht zwar mit mir, aber ihr erkennt mich nicht und in der Verlängerung dieses Gedankens somit auch nicht, wer und was ihr seid.«

Und egal, wie viele Jahre ihr sucht und lest und vielleicht sogar selber channelt (wenn wir Glück haben), dieses Prinzip hält sich hartnäckig. Wann werdet ihr den alten Spruch endlich verstehen, dass ihr ein Geist seid, der die Realität träumt? Dass ihr eine Seele seid, die ein »Lebens-Erlebnis« hat und kein Gehirn, das ein spirituelles Erlebnis hat? Diese gedankliche Umkehrung muss endlich wieder stattfinden, erst dann wird Frieden sein.

T: Ich kann euch nur versprechen, dass ich helfe, dies zu kommunizieren. [Pause.]

Ich habe immer so viele thematisch unverwandte Ideen, wenn wir zusammen sind. Das ist richtig gemein. Ich habe Ideen für die Arbeit, für meine Bücher usw, dabei möchte ich mich doch auf dich konzentrieren. Oder auf euch, besser gesagt ... Seid denn eigentlich wirklich mehrere?


W: Nun ja ... wir sind individuelle Wesen und wir sind eine Seelenfamilie – also doch wieder eins. Selbst die Worte an den Wurzeln eurer Sprache können nicht ausdrücken, dass wir gleichzeitig getrennt und eins sind. Die ganze Reihe »Gespräche mit Gott« handelt davon, wie man diese Widersprüchlichkeiten für sich vereinen kann. Oder denk an die Seelensplitter. Die Farbanteile zusammen geben doch auch EINS. Und doch kann ich unterscheiden, dass hier der blaue Splitter ist und dort der grüne. Es gibt trotzdem zusammen immer noch eins. Und dann sind wir natürlich nur ein Teil der geistigen Welt. Alle Zellen gemeinsam geben übrigens auch einen Körper. Wir sind im klassischen Sinne keine Individuen (keine Körper), und doch haben wir eine Außenhülle und eine eigene Aufgabe. Eine Nierenzelle ist nicht wie eine Herzzelle, und die ist nicht wie eine Hautzelle. Wir sind das übergeordnete Prinzip.

T: Ich bemühe mich, bei diesen Weisheiten Schritt zu halten, und ich hoffe, ich schlage mich nicht allzu schlecht. [Bemerkt, dass im Hintergrund noch Musik läuft] Du hast aufgehört, mir Musikreferenzen zu schicken, kann das sein? Es gibt keine Texte mehr, die irgendetwas in mir auslösen.

W: Das stimmt. Du müsstest die Worte und Bilder aus den Songs auf einer niedrigeren Hirnfrequenz »auslesen« als unser Gespräch stattfindet. Deshalb habe ich aufgehört, dieses Werkzeug zu nutzen. Das Gespräch ist das Wichtigste. So schön Musik ist, irgendwann ist ihr Zweck erfüllt. Ich muss dich in die höchstmögliche Sphäre holen für unser Gespräch, es geht nicht anders.

T: Ich hoffe, dass ich immer genug Energie und Kraft habe, um dich gut zu erreichen.

W: Es wird jeden Tag besser mit der Verbindung. Und es ist ja nicht so, als könne MEIN Speicher leer werden, sodass ich dir nicht mehr entgegenkommen kann. Das kann nicht passieren, das darf ich dir versichern.


T: Wenn du sagst, ihr seid eine Gruppenseele, wie viele andere Gruppen gibt es?

W: Du willst auf das Buch hinaus. Das Buch, das du gesehen und bestellt hast. Es ist gut, dass du es hast, die Recherche ist nötig. Obwohl es natürlich das Gleiche sagen wird, was wir sagen. Das Buch unterscheidet sich nicht von uns, und das Channel unterscheidet sich nicht von dir. Und die Nachricht hat sich überhaupt noch nie unterschieden, wenn sie gut übersetzt war. Das Buch heißt ja »die 36 Hohen Räte«, du fragst also: Sind wir 36? Nein. Wir sind unendlich viele. Wie wird denn gezählt? Zählst du nur die Seelenfamilien? Nur die von den Plejaden? Nur die aus diesem Eck des Universums? Du siehst schon, die Unterteilung macht keinen Sinn. Das Buch heißt nur so, weil (bisher) mit 36 gesprochen wurde. Von wie vielen? [Sie kichert.]

T: Aber spricht dieses Channel denn nun mit euch? Seit ihr Teil der 36?

W: Natürlich spricht sie mit uns. ALLE Channels sprechen mit uns, auf die eine oder andere Weise. Das ist ein bisschen so, als wenn du in eure technische Geschichte hineinschaust. In früheren Zeiten war es so: Wenn du den Telefonhörer abgenommen hast, bekamst du nicht die Person zu hören, die du sprechen wolltest, sondern eine Unbekannte. Die hat dich dann gefragt, wen du denn sprechen möchtest. Wen auch immer du also sprechen wolltest, du musstest über diese Damen bzw. dieses Amt gehen. Mit den Channels ist es genau so: Egal, wen sie sprechen möchten und um welches Thema es geht, sie müssen an uns vorbei. Wir sind in dem Bild das Amt, das die Telefonleitungen gelegt hat. Das ist aber nicht schlimm. Es ist kein Problem, dass nur wir der »Anbieter« dieses Kommunikationsnetzwerkes sind. Du kannst ja dennoch mit jeder Person über jedes Thema sprechen. Nur mit der Abhörsicherheit hapert es etwas. :D


T: Das ist ein lustiges Bild! Die Leute haben immer solche Angst, dass sie abgehört werden.

W: In eurer physischen Welt mag das ja begründet sein, denn die Interessen des Abhörenden sind ja nicht immer gut. Wir jedoch können deinen Gedanken in dem Moment ausmachen, wo du ihn in deinem Kopf formst, noch bevor er deinen Mund verlässt. Es macht überhaupt keinen Sinn für uns, die »Leitung« abzuhören, die du mit anderen hast. Ob du eine geliebte Seele anrufst, anchattest oder sie channelst, ist für uns völlig einerlei. Wir wissen, was du liebst. Wir sind die Grundlage dessen, was du denken kannst. Es gibt diese berühmte Frage: Kann Gott sehen, wenn ich Sex habe? Die amüsiert mich immer sehr!

T: Das heißt ja, oder?

W: Ihr stellt euch das völlig falsch vor! Weißt du wie viele Augen ich bräuchte, um allen beseelten Wesen in einem bestimmten Punkt in Raum und Zeit bei dem zuzusehen, was ihnen Spaß macht?

T: Ääääh....


W: Der Kern dieser Botschaft lautet: Du bist einfach nicht wichtig genug, dass ich das mit ansehe. Warum sollte ich das tun? Ich habe ganz andere Sorgen. Außerdem: Eigentlich wird damit gefragt: Was wird Gott von mir DENKEN, wenn er das sieht?

Und dass dies überhaupt gefragt wird, ist schon sehr schlimm. Warum um Gottes willen sollten wir schlecht von euch denken, wenn ihr – einvernehmlich – Spaß mit jemandem habt? Die wirklich interessante Frage ist doch: Können wir schlecht von euch denken, wenn ihr Schlechtes tut? Hier kann ich nur sagen: Mit wachsendem Wissen kommt wachsende Toleranz. Das umfassende Wissen, was wann gewesen ist und was was bedingt, legt die Grundlage für vollkommenes Verständnis. Wir müssen nicht gutheißen, was ihr tut oder unterlasst, das ist überhaupt nicht unser Job. Was ihr auf euch ladet, karmisch, oder auch auflöst, das macht ihr selber aus. Dafür braucht ihr uns nur in sehr seltenen Fällen. Wenn wir der Gerichtshof für das gesamte Universum wären? Wir würden ja nichts anderes mehr tun. Deswegen sind all diese Fragen so sinnfrei.

Schauen wir auf euch? Ja.

Schauen wir liebevoll auf euch? Ja!

Sehen wir manchmal Dinge, die uns nicht gefallen? JA! Aber nicht so, wie ihr denkt. Wir sehen Umweltverschmutzung und Erdzerstörung und die ganze Vernichtung. Das sind ja keine individuellen Sachen, das ist ja ein systemischer Fehler.


T: Ich habe das Gefühl, unsere Zeit ist bald schon wieder um.

W: Dann frag schnell, was du fragen willst.

T: Die Gastfrage gestern von D. Sie ist nicht zufrieden mit ihrer Antwort, es reicht ihr nicht. Dabei ist sie ein sehr spiritueller Mensch und kann das Geschenk eurer Antwort würdigen. [Seufzt] Ich glaube, wir brauchen einfach kollektiv sehr viel Anleitung im Moment.

W: Sie soll ihr inneres Kind befragen, das war euer Ergebnis. Das ist richtig so. Schick ihr deine Abschrift eurer Session, das ist noch wichtiger.

[Rag’n’Bone Man singt: »I’m only human, after all, I’m only human, after all, don’t put your blame on me.]

W: Wir tun, was wir können. Aber es gibt so vieles, was ihr selbst herausfinden müsst.

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